Holzhäuser haben Zukunft

Die Skandinavier und viele andere Länder setzen seit jeher auf die positiven Eigenschaften von Holzhäusern. Das älteste, bekannte Holzhaus Europas steht in Norwegen und wurde um 1170 gebaut, das zweitältestes 1176 in Nideröst in der Schweiz.
Konkret nutzen wir für unsere modernen Holzhäuser die Holztafelbauweise und legen viel Wert auf natürliche, gesunde Materialien und einen perfekten Wandaufbau.

Außenwände unserer Holzhäuser

( von außen nach innen )

  • 1. Schalung – dient dem Schutz der Gebäudehülle und der optischen Gestaltung
  • 2. Unterkonstruktion – zur Hinterlüftung der Schalung (erhöht die Haltbarkeit)
  • 3. Holzweichfaserplatte – als zusätzliche Dämmung auf dem Ständerwerk
  • 4. Holzständerwerk mit Zwischendämmung – als Dämmmaterial wird Zellulose oder Holzflex verwendet zugunsten von Schallschutz und Wärmeschutz (Phasenverschiebung). Die Zwischendämmung befindet sich zugunsten der Grundfläche in der gleichen Ebene wie das Tagwerk, nicht darauf.
  • 5. Luftdichte Aussteifungsebene aus Holzwerkstoff-Platte trägt zur Stabilität bei. Sie verhindert gleichzeitig die Schimmelbildung und langfristig Bauschäden im Ständerwerk. Obwohl diese Schicht luftdicht ausgeführt wird, bleibt das Haus diffusionsoffen.
  • 6. Installationsebene voll gedämmt (Install von Agepan). Sie ist vollflächig gedämmt und verhindert Wärmebrücken. Es entstehen keine Lufträume hinter der Gipskartonplatte. Diese Ebene ist getrennt von der luftdichten Gebäudehülle und gibt Raum für Installationen (auch bei späteren Nachrüstungen). Problemlos lassen sich auf der ganzen Fläche Gegenstände aufhängen, ohne dass Dübel notwendig wären oder die Dichtigkeit der Gebäudehülle in Gefahr gerät.
  • 7. Als letzte Ebene oder Schicht kommt direkt Lehmputz oder eine Gipskartonplatte mit Putz und/oder Tapete infrage – ganz nach Kundenwunsch.

Wandaufbau wie zuvor, aber statt der Holzwerkstoff-Platte (s. 5.) kommt hier eine GFM Platte, 30 mm aus Vollholz ohne Leimanteil mit traditionellen Holzverbindungen zum Einsatz.

Wandaufbau wie bei Variante 1 jedoch mit einer Putzfassade, deren Struktur und Farbe nach Geschmack gewählt wird. Die zweite Schicht ist auch wieder eine Holzweichfaserplatte, auf die der Putz direkt aufgebracht wird. Sie ist sehr druckfest und bricht auch nicht, beispielsweise bei einem kraftvollen Schuss mit einem Fußball gegen die Fassade. (Systemskizze zeigt Aufbau von Innen) 

Wandaufbau wie bei Variante 1 jedoch mit einer Putzfassade, deren Struktur und Farbe nach Geschmack gewählt wird. Statt der Holzwerkstoff-Platte (s. 5.) kommt hier eine GFM Platte, 30 mm aus Vollholz ohne Leimanteil mit traditionellen Holzverbindungen zum Einsatz. (Systemskizze zeigt Aufbau von Innen) 

Innenwände unserer Holzhäuser

Variante 1

Gipsfaserplatte: ziemlich druckfest und stabil. Die Dämmung »Holzflex» wird zugunsten eines noch besseren Schallschutzes mit zwei Zentimetern Abstand zur Gipsfaserplatte verbaut. Bei dieser Variante werden in der Regel beide Seiten der Wand werkseitig beplankt. Das Produkt selbst ist zwar aufwendiger, aber macht das jedoch durch erhebliche Lohnkostenersparnis beim weiteren Ausbau wieder wett.

Variante 2

Gipskartonplatte auf Holzwerkstoff-Platte mit Holzflex-Dämmung. Dieser Aufbau (quasi eine halbfertige Wand) wird vorrangig eingesetzt, wenn die beidseitige Beplankung und der weitere Ausbau in Eigenleistung durch die Bauherren erfolgt.

Dach bei unseren Holzhäusern

( von außen nach innen )

1. Dachziegel (Ton) oder Dachsteine (Beton) – nach Wahl des Kunden

Dachlatten als Auflager für die Ziegel/Steine

3. Konterlatten als Hinterlüftungsebene für die Ziegel – verhindert eine Überhitzung der Dachkonstruktion.

4. Unterdachfolie, wasserdicht aber diffusionsoffen

5. Aufdachdämmung, als zusätzliche Dämmebene und auch als Schutz der Baukonstruktion. Bei einem Sturm- oder Hagelschaden gerät nichts in die eigentliche Dämmebene.

6. Sparrenlage mit Zwischensparrendämmung. Diese Dämmschicht (Zellulose oder Holzflex) ist für die Phasenverschiebung ausschlaggebend.

7. Die nächsten Schichten können sehr individuell gestaltet werden, die Grafiken zeigen zwei mögliche Varianten. Einmall mit einer 14 Holzwerkstoff-Platte unter der Unterkonstruktion und einmal mit einer wasser- und luftdichten, aber diffussionsoffenen Folie darunter. Auf dem Unterbau werden meist Gipskartonplatten aufgebracht.

1.

Dachziegel (Ton) oder Dachsteine (Beton) – nach Wahl des Kunden

2.

Dachlatten als Auflager für die Ziegel/Steine

3.

Konterlatten als Hinterlüftungsebene für die Ziegel – verhindert eine Überhitzung der Dachkonstruktion.

4.

Unterdachfolie, wasserdicht aber diffusionsoffen

5.

Aufdachdämmung, als zusätzliche Dämmebene und auch als Schutz der Baukonstruktion. Bei einem Sturm- oder Hagelschaden gerät nichts in die eigentliche Dämmebene.

6.

Sparrenlage mit Zwischensparrendämmung. Diese Dämmschicht (Zellulose oder Holzflex) ist für die Phasenverschiebung ausschlaggebend.

7.

Die nächsten Schichten können sehr individuell gestaltet werden, die Grafiken zeigen zwei mögliche Varianten. Einmal mit einer Holzwerkstoff-Platte unter der Unterkonstruktion und einmal mit einer wasser- und luftdichten, aber diffussionsoffener Folie darunter. Auf dem Unterbau werden meist Gipskartonplatten aufgebracht.

Holz und Zellulose: perfekte Phasenverschiebung in Holzhäusern 

Ein leider wenig bekannter Vorteil von Holzwerkstoffen – auch in Kombination mit Zellulose – ist die niedrige Temperaturleitfähigkeit in Kombination mit einer hohen Rohdichte. Dadurch gelangt bei Hitze nicht nur weniger Wärme durch die Wände, sondern dies geschieht auch sehr langsam. Wodurch eine Erwärmung erst sehr viel später innen ankommt. Das wird als Phasenverschiebung bezeichnet.


Beispiel (Werte differieren abhängig vom Wandaufbau):

An einem sonnigen Tag mit einer Tageshöchsttemperatur von 30 Grad gelangen 10 %, also drei Grad langsam durch die Wand von außen nach innen. Je nach Wandaufbau dauert das etwa 14 – 16 Stunden. Ein geradezu idealer Zeitraum, denn die Wärme kann so in den kühlen Morgenstunden problemlos durch Lüften wieder aus dem Gebäude geführt werden. Ein enormer Gewinn für das Raumklima in Holzhäusern.


Dämmstoffe im Vergleich

In unseren Holzhäusern kommen nur Zellulose oder Holzdämmstoffe zum Einsatz. Wir verbauen aus Qualitätsgründen keine Glas- oder Mineralwolle. Warum? Das zeigt Ihnen dieser Vergleich. Auf synthetische Dämmstoffe (Polystyrol, Styropor, Polyurethan usw.) haben wir hier ganz verzichtet, da sie nicht zu den natürlichen Baustoffen unserer Holzhäuser passen.

Zellulose

Holzfaserdämmung

Mineralwolle

+ guter Hitzeschutz  + sehr hoher Hitzeschutz+ Brandschutz
+ Brandschutz+ sehr guter Schallschutz- schlechter Hitzeschutz
+ setzungssicher+ Brandschutz- schlechter Schallschutz
+ fugenfreier Verbau+ geringe Lohnkosten durch Einblasen- Dämmstoff kann sich setzen
+ dämmt alle Hohlräume+ nachwachsender Rohstoff- Feuchtigkeitsschäden zerstören die Isoliereigenschaft dauerhaf
+ kompostierbar+ kompostierbar
+ hervorragender Wärmeleitwert + langlebig

+ setzungssicher

+ fugenfreier Verbau

+ dämmt alle Hohlräume

+ hervorragender Wärmeleitwert – Phasenverschiebung 

- etwas teurer 

Qualität

moderne, solide Technik 

Transparenz 

Nachhaltigkeit 

Festpreisgarantie